i\'m just killing lately
Abenteuer stehen ins Haus

Im Moment, fühlt sich alles an als würde ich nur so vor mich hin leben, als würde mein (Ex-)Lieblingsmensch bald wieder da sein, und alles wäre normal. Aber so ist es nicht. Meine neue Normalität ist eine ohne ihn. Und um all das einzuläuten, tja, was tut man da? Richtig, man plant ein großes Abenteuer. Ich habe eben meine Kurzbewerbung an eine AuPair Agentur losgeschickt. 6 Monate als AuPair arbeiten, und 6 Monate reisen. Und wo? So weit weg wie möglich, ans andere Ende der Welt. Neuseeland. Mein Leben geht weiter, und ich werde jeden Moment davon genießen, auch ohne ihn.

13.1.15 01:48


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Zu laut

Alles in mir schreit nach dir. Jede Zelle meines Körpers sehnt sich nach deiner Wärme. Meine Ohren vermissen deine Stimme und dein Lachen. Meine Hände vermissen das Gefühl deiner Haut unter Ihnen. Mein Herz schreit nach deiner Liebe. Ich will meinen Mann zurück, ich will dich zurück. Aber du hast dich gegen mich entschieden. Der Schmerz ist zum Teil kaum zu ertragen. Das Wissen, dass du mich ersetzt hast. Das ich nicht mehr deine Frau bin. Das schmerzt. Alles schmerzt. Alles tut weh. Ich sitze in der Wohnung die unsere war und alles fühlt sich leer an. Alles fühlt sich falsch und einsam an. Wieso bin ich nicht einfach nur wütend, darüber dass du mich betrogen hast, darüber dass du mich belogen hast? Wieso kann nicht die Wut dieses schreckliche Gefühl des vermissen ersticken?
9.1.15 20:28


Veränderungen

Manchmal verändern sich Menschen und lassen dich dabei zurück. Das tut weh. Sogar sehr. Vor wenigen Tagen um genau zu sein, kurz vor Silvester ist genau das mir passiert. Ich wurde von meinem (nun-ehemaligen) Lieblingsmenschen zurückgelassen. Er habe sich in wen anders verliebt. Er hat mich betrogen und belogen. Anfangs, da wollte ich ihn nur zurück, ich hätte ihm jede Chance gegeben das ganze wieder gut zu machen, alles was ich wollte war, dass er sich für mich entscheidet. Klar. Ohne Fragezeichen. Aber das hat er nicht. Er sagte er brauche Zeit. Zeit, um alles zu verarbeiten. Die hat er nun. Sein Leben lang. Er ist ausgezogen, und ich wohne nun, zum ersten Mal in meinem Leben, wie ein großes Mädchen, allein. Das ist angsteinflößend und kalt, und mir fehlt seine Nähe und Wärme, vor allem Abends, im Bett. Unehrlichkeit und Arschigkeit hat mein Leben aus den Fugen gerissen. Fugen die so stark waren, dass ich nicht gemerkt habe das ich in ihnen feststecke. Ich fühle mich frei, es tut weh, aber ich fühle mich frei, ich kann wieder tun was ich liebe, die Welt unsicher machen, mit Steinen schmeißen. Raus gehen, aufdrehen. Unterwegs sein. Fotografieren, schreiben. Ohne Kritik eines motzenden Stubenhockers. Er fehlt mir, aber all diese neuen Möglichkeiten, alles was sich aufgetan hat, was ich vorher nicht mehr gesehen habe, das macht es erträglich. Und auch schön. Ich weiß, dieser Text ist keine literarische, grammatische und überhaupt keine Glanzleistung. Ich muss mich erst dran gewöhnen wieder zu schreiben. Falls jemand das hier liest, danke fürs zuhören..
6.1.15 23:10


Der x-te Akt

England ist lange vorbei, mich gibts aber trotzdem noch. Ich hatte nur nicht mehr viel über das ich schreiben konnte. Keine Abenteuer zu berichten, keine neuen Erfahrungen. Naja, vielleicht ein paar, trotzdem. Heute ist mir klar geworden, man muss nicht über Abenteuer schreiben. Manchmal muss man einfach schreiben. Darüber wie man viel zu laute und viel zu schöne Musik hört während man aufräumt. Darüber wie man so lebt, und so fühlt. Manchmal sind das die Dinge die es viel mehr verdienen aufgeschrieben zu werden. Manchmal hat man merkwürdige Tage, der heutige gehört dazu. Ich will diesen Blog wiederbeleben. Ich will über mich und mein Leben, mein liebstes Hobby und meine Lieblingsmenschen schreiben, und das hier ist der Platz dafür. Also...Vorhang auf.
12.12.14 18:28


In the End

Ich habe ewig nicht mehr hier gebloggt. Und nun wird es Zeit ein kleines Resueme zu verfassen.

8 Wochen sind fast rum und ich habe viel gelernt, vor allem ueber mich selbst, und erlebt. Ich habe ein Land vor dem ich ein wenig Angst hatte, lieben gelernt.

Ich habe unwahrscheinlich tolle Menschen kennen gelernt, zwar leider erst an meinem letzten Wochenende, aber immerhin hab ich nun Leute mit denen ich in Kontakt bleiben kann.

 Ich muss sagen das ich nicht so gut mit meiner Gastmutter klar gekommen bin. Wir sind einfach zwei absolut verschiedene Menschen, wir kommen aus zwei verschiedenen Welten. Aber ihre Mama, die hab ich wirklich wirklich lieb gewonnen.

Ich bin halt ein kleiner Chaot, aber ich hab mir wirklich Muehe gegeben alles ordentlich zu halten, vor allem die Kueche habe ich IMMER sauber hinterlassen, wenn dann weil ein paar Kruemel am Herd lagen und am Abend vorher wohl eins meiner Haare in die Spuele gefallen ist ein Kommentar kommt wie: "Eure Kueche zuhause muss total ekelig sein, deine Oma kommt die bestimmt immer sterilisieren." Dann tut es mir leid, aber mit so jemandem kann ich nicht. Und dann fuehlt man sich auch einfach schlecht, wo man sich doch immer bemueht hat, nie bei irgendetwas gemeckert hat. Alle dummen Sprueche, all das Dummgequatsche bezogen auf ihre Zeugenjehovas kacke, und all das dumme gerede ueber dinge von denen sie doch keine Ahnung hat ueber sich ergehen lassen hat. Nein, dann seh ichs nicht ein.

Was ich sagen kann was ich ueber mich gelernt habe, nun ja, ich bin vielleicht nicht die perfekte Mitbewohnerin und schon gar nicht die perfekte Haushaelterin, aber ich bin umgaenglich, und kann auch mit Menschen umgehen wenn ich es schwer finde. Ich habe mich als eine andere persoenlichkeit kennen gelernt, ich habe gelernt das es nicht so schwer ist auf Leute zuzugehen, ich weiss das ich eine Person bin die vielleicht manchmal schuechtern ist, manchmal sogar sehr schuechtern, aber wenn ich mich wohlfuehle, dann finde ich schnell Leute die gleichgesinnt sind, mit denen ich tolle Gespraeche und unheimlichen Spass haben kann.
[Kleiner Einschub diesbezueglich, wir waren Samstag auf einer Housewarmingparty und es war toll. Ich hab mich pudelwohl gefuehlt zwischen den Leuten, es war ein bunter Mix aus Bauchtaenzerinnen, Rockabellas, 0-8-15 Personen, ein paar coolen Typen und ein paar aelteren Herren. Die drei tollsten und wohl lustigsten Leute die ich an diesem Abend kennen gelernt habe waren Lynn, Dieter und Michael. Michael ist 42 Jahre alt, hat sein Bein wie einen Totempfahl tattoowiert, 10mm grosse Tunnel, und ist total witzig. Ich muss zugeben, als ich ihn gesehen habe habe ich ihn auf allerhoechstens Anfang 30 geschaetzt und fand ihn toll. Dieter ist ein gebuertiger Hamburger und mit Lynn verheiratet, er ist 60 Jahre alt und lebt seit 1973 in England. Wir haben etwas Deutsch, und etwas Englisch gesprochen und es war toll mal wieder Deutsch in dieser Umgebung und von angesicht zu angesicht zu sprechen. Er trainiert eine Eishockey Mannschaft und hat gemeinsam mit Lynn zwei Soehne. Lynn ist 62 Jahre, ehemalig gymnasial Lehrerin, geboren in England, Bauchtaenzerin, und super lieb und witzig, wir hatten soviel Spass zusammen und sie hat gesagt das sie mich unheimlich gerne wieder sehen wuerden. Alle drei. Michael war da sogar noch etwas forscher. Wir tauschen seit Sonntag Nachrichten in facebook aus, und er meinte das es echt schade ist das ich schon fahre, und wollte mich gestern und heute treffen, aber das klappte beides nicht, und auf ne gewisse Art und Weise bin ich auch froh, klar ich will ihn unbedingt mal wieder sehen, aber lieber wenn die andern auch dabei waeren. Lynn und Dieter haben mir angeboten das ich mich wenn ich in naechster Zeit mal wieder in England bin doch bei ihnen melden soll und wir dann mal zusammen ausgehen, sie mir junge Leute vorstellen und so weiter. A lovely crowd of people <3 Musste wegen Angela leider schon um 11 Uhr von der Party abhauen, ich fand das unheimlich schade und waere gern laenger geblieben. Aber es ging wohl nicht anders. Der "kurze" Einschub waere dann hiermit auch beendet.]

Ich habe soviel erlebt und doch viel zu wenig. Das Leben bei Angela hat mich einfach eingeschraenkt. Aber essentiell ist doch, ich habe erfahren was fuer ein wunderbares Land England ist, das mir Leute und auch andere Dinge hier liegen, ich die Sprache ueber alles liebe, und das ich weiss das ich sobald wie moeglich zurueckkommen moechte, vielleicht dann um laenger zu bleiben. Als Au Pair vielleicht, wer weiss. Ich habe mich in Kent verliebt und weiss das es fuer mich wohl immer eines der schoensten Gebiete auf der Welt bleiben wird.

Natuerlich muss ich zugeben das mir meine Lieben schon in dieser kurzen Zeit unheimlich gefehlt haben, das es einfach schwer ist wenn man wirklich auf sich allein gestellt ist, bis letzte Woche hatte ich nun mal kaum Kontakte ausser die durch Angela und die die ich bis dahin kennen gelernt hatte naja, ich gehoer nicht in Angelas Welt und ihre Leute und sie eben nicht in meine.

Aber auch das hat mich irgendwo staerker gemacht, ich habe hier eine Sache erleben muessen die ich genauso gut in Deutschland haette erleben muessen, und ich habs hier alleine durchgestanden. Und das macht mich irgendwo auch stolz. Ich bin stark genug um auch alleine grossen Schmerz zu ertragen und brauche niemanden der mich festhaelt. Obwohl ich es mir gewuenscht haette. [Prinzipiell hat dies nichts mit dem was in England passiert ist zu tun, es geht um etwas das mich in Deutschland lange begleitet hat und auch hier noch nicht ausgestanden war, dann kam eins zum anderen, und ich hab gelitten, aber das war im endeffekt, doch irgendwie gut.]


Ich habe mich Hals ueber Kopf in ein Land verliebt von dem ich doch immer noch so wenig weiss, aber ist das nicht gerade das tolle am Verliebt sein? Man lernt sich nach und nach kennen, und ich werde zurueck kommen. Das habe ich mir versprochen.

Ich habe zwei monate lang die Wupper gegen Themse und Medway River getauscht, und wohl eine der wichtigsten Erfahrungen bisher ueberhauptgemacht. Ich bin dankbar fuer alles was ich erlebt, und egal wie das klingen mag auf fuer das was ich nicht erlebt habe.

Und nun kann ich mit lachenden Augen sagen: Auf Wiedersehen, England. <3

20.9.11 16:13


Dreamboats and Petticoats

Um 12 Uhr sind wir nach einem kurzen Arbeitstag nach Strood gefahren, um von da aus dann in den Zug mit Destination London Charing Cross zu steigen. Nach gut einer Stunde im Zug kamen wir an, sind raus ausm Zug, Richtung Trafalger Square, von da aus weiter zur Horse Guards Parade, und in St. James Park, dann sind wir durch St. James Park in Richtung Buckingham Palace, (man kann laut Angela nicht nach London kommen ohne den gesehen zu haben...ich habs beim letzten mal auch ohne ueberlebt, aber nevermind) von da aus dann wieder durch St. James Park in Richtung Big Ben, dann zum London Eye, und vom London Eye aus in Richtung Covent Garden, dort dann einen sehr geilen Burger gegessen, das beste Souvenir der Welt und ein paar Senke gefunden, und dann haben wir auf Short's Garden ein Eis gefuttert, und auf einmal hat Angela losgehetzt. Ich bin so pissig geworden, ich wollte den Tag nicht mit nem Sprint zum Bahnhof beenden. Aber sie hat mich ueberrascht, wir haben ein Musical gesehen. "Dreamboats and Petticoats". Das war einfach super.

 

Ich fuehl mich nicht allzu gut, ich denke ich gehe gleich baden, bin mude, einfach nur schlafen dieses Wochenende, mehr will ich gar nicht machen. Mein vorletztes Wochenende, bevor mama und papa kommen..manno. Irgendwie auch gut. Mein eigenes Bett! <3

10.9.11 15:52


It's Friday again.

Die ersten 5 wochen meines aufenthaltes und vor allem meines Praktikums sind heute offiziell vorbei. 3 Wochen bleiben und in diesen drei Wochen sollte ich besser mal anfangen meinen Bericht zu schreiben. Morgen gehts ab nach Chatham...mit dem Bus....*trommelwirbel* was ein Abenteuer. In Chatham lebt die "HighSociety" Englands, da wird doch mal wieder die gute alte Barmer Balonseide afgewaermt. Aber egal, da gibts tolle Laeden, mit tollen schuhen und tollen sachen...hauen wir da doch einfach mal die letzten £230 raus.

Achja, Mama und Papa ueberweisen ja wohl hoffentlich was. Naechste Woche gehts nach London.

Ich weiss nicht was ich schreiben soll. Ich arbeite jtzt weiter.

2.9.11 10:21


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