i\'m just killing lately
Veränderungen

Manchmal verändern sich Menschen und lassen dich dabei zurück. Das tut weh. Sogar sehr. Vor wenigen Tagen um genau zu sein, kurz vor Silvester ist genau das mir passiert. Ich wurde von meinem (nun-ehemaligen) Lieblingsmenschen zurückgelassen. Er habe sich in wen anders verliebt. Er hat mich betrogen und belogen. Anfangs, da wollte ich ihn nur zurück, ich hätte ihm jede Chance gegeben das ganze wieder gut zu machen, alles was ich wollte war, dass er sich für mich entscheidet. Klar. Ohne Fragezeichen. Aber das hat er nicht. Er sagte er brauche Zeit. Zeit, um alles zu verarbeiten. Die hat er nun. Sein Leben lang. Er ist ausgezogen, und ich wohne nun, zum ersten Mal in meinem Leben, wie ein großes Mädchen, allein. Das ist angsteinflößend und kalt, und mir fehlt seine Nähe und Wärme, vor allem Abends, im Bett. Unehrlichkeit und Arschigkeit hat mein Leben aus den Fugen gerissen. Fugen die so stark waren, dass ich nicht gemerkt habe das ich in ihnen feststecke. Ich fühle mich frei, es tut weh, aber ich fühle mich frei, ich kann wieder tun was ich liebe, die Welt unsicher machen, mit Steinen schmeißen. Raus gehen, aufdrehen. Unterwegs sein. Fotografieren, schreiben. Ohne Kritik eines motzenden Stubenhockers. Er fehlt mir, aber all diese neuen Möglichkeiten, alles was sich aufgetan hat, was ich vorher nicht mehr gesehen habe, das macht es erträglich. Und auch schön. Ich weiß, dieser Text ist keine literarische, grammatische und überhaupt keine Glanzleistung. Ich muss mich erst dran gewöhnen wieder zu schreiben. Falls jemand das hier liest, danke fürs zuhören..
6.1.15 23:10
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de